Montag

PSALM 15

HERR, wer darf weilen in deinem Zelt?
Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berge? 
     Wer untadelig lebt und tut, was recht ist, 
     und die Wahrheit redet von Herzen,
wer mit seiner Zunge nicht verleumdet, 
wer seinem Nächsten nichts Arges tut
und seinen Nachbarn nicht schmäht;
     wer die Verworfenen für nichts achtet,
     aber ehrt die Gottesfürchtigen; 
wer seinen Eid hält, auch wenn es ihm schadet; 
wer sein Geld nicht auf Zinsen gibt
     und nimmt nicht Geschenke wider den Unschuldigen.
     Wer das tut, wird nimmermehr wanken.


APOSTELGESCHICHTE 16, 23 - 34

Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gefängnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen. Als er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gefängnis und legte ihre Füße in den Block. Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen hörten sie. Plötzlich aber geschah ein großes Erdbeben, so dass die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Und sogleich öffneten sich alle Türen, und von allen fielen die Fesseln ab. Als aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die Türen des Gefängnisses offenstehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst töten; denn er meinte, die Gefangenen wären entflohen. Paulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier! Da forderte der Aufseher ein Licht und stürzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu Füßen. Und er führte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig! Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren.

Und er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen und führte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, dass er zum Glauben an Gott gekommen war.

LIED 496

Lass dich, Herr Jesu Christ,
durch mein Gebet bewegen,
komm in mein Haus und Herz
und bringe mir den Segen.
All Arbeit, Müh und Kunst
ohn dich nichts richtet aus;
wo du mit Gnaden bist
gesegnet wird das Haus.

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann