Freitag

PSALM 56, 11 - 14

Ich will rühmen Gottes Wort; 
will rühmen des HERRN Wort.
     Auf Gott hoffe ich und fürchte mich nicht;
     was können mir Menschen tun?
Ich habe dir, Gott, gelobt, dass ich dir danken will. 
Denn du hast mich vom Tode errettet,
     meine Füße vom Gleiten,
     dass ich wandeln kann vor Gott im Licht der Lebendigen.


1. KORINTHER 14, 6 - 19

Nun aber, liebe Brüder, wenn ich zu euch käme und redete in Zungen, was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der Lehre? Verhält sich’s doch auch so mit leblosen Dingen, die Töne hervorbringen, es sei eine Flöte oder eine Harfe: wenn sie nicht unterschiedliche Töne von sich geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? Und wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? So auch ihr: wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind reden. Es gibt so viele Arten von Sprache in der Welt, und nichts ist ohne Sprache. Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich den nicht verstehen, der redet, und der redet, wird mich nicht verstehen. So auch ihr: da ihr euch bemüht um die Gaben des Geistes, so trachtet danach, dass ihr die Gemeinde erbaut und alles reichlich habt.
Wer also in Zungen redet, der bete, dass er’s auch auslegen könne. Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber was ich im Sinn habe, bleibt ohne Frucht. Wie soll es denn nun sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist und will auch Psalmen singen mit dem Verstand. Wenn du Gott lobst im Geist, wie soll der, der als Unkundiger dabeisteht, das Amen sagen auf dein Dankgebet, da er doch nicht weiß, was du sagst? Dein Dankgebet mag schön sein; aber der andere wird dadurch nicht erbaut. Ich danke Gott, dass ich mehr in Zungen rede, als ihr alle. Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Verstand, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in Zungen.


LIED 160

Gott, Vater, dir sei Dank gesagt und Ehre;
Herr Jesu Christ, den Glauben in uns mehre;
o Heilger Geist, erneu uns Herz und Mund,
dass wir dein Lob ausbreiten alle Stund.

 

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


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Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann