Mittwoch

PSALM 68, 2 - 11

Gott steht auf; so werden seine Feinde zerstreut,
und die ihn hassen, fliehen vor ihm. 
    Wie Rauch verweht, so verwehen sie; 
    wie Wachs zerschmilzt vor dem Feuer, 
so kommen die Gottlosen um vor Gott.
    Die Gerechten aber freuen sich
und sind fröhlich vor Gott
und freuen sich von Herzen.
    Singet Gott, lobsinget seinem Namen! 
    Macht Bahn dem, der durch die Wüste einherfährt; 
    er heißt HERR. Freuet euch vor ihm!
Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen
ist Gott in seiner heiligen Wohnung,
ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, 
    der die Gefangenen herausführt, 
    dass es ihnen wohl gehe; 
    aber die Abtrünnigen lässt er bleiben in dürrem Lande.
Gott, als du vor deinem Volk herzogst,
als du einhergingst in der Wüste, 
da bebte die Erde,
    und die Himmel troffen vor Gott - am Sinai -, 
    vor Gott, dem Gott Israels.
Du gabst, Gott, einen gnädigen Regen,
und dein Erbe, das dürre war, erquicktest du,
    dass deine Herde darin wohnen konnte.
    Gott, du labst die Elenden in deiner Güte.


2. KORINTHER 5, 1 - 10

Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel. Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden, weil wir dann bekleidet und nicht nackt befunden werden. Denn solange wir in dieser Hütte sind, seufzen wir und sind beschwert, weil wir lieber nicht entkleidet, sondern überkleidet werden wollen, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben. Der uns aber dazu bereitet hat, das ist Gott, der uns als Unterpfand den Geist gegeben hat.
So sind wir denn allezeit getrost und wissen: solange wir im Leibe wohnen, weilen wir fern von dem Herrn; denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen. Wir sind aber getrost und haben vielmehr Lust, den Leib zu verlassen und daheim zu sein bei dem Herrn. Darum setzen wir auch unsre Ehre darein, ob wir daheim sind oder in der Fremde, dass wir ihm Wohlgefallen. Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.

LIED 447

Treib unsern Willen, dein Wort zu erfüllen;
hilf uns gehorsam wirken deine Werke;
und wo wir schwach sind, da gib du uns Stärke.
Lobet den Herren!

Richt unsre Herzen, dass wir ja nicht scherzen
mit deinen Strafen, sondern fromm zu werden
vor deiner Zukunft uns bemühn auf Erden.
Lobet den Herren!

 

 

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann