Amelungsborner Brevier des Tages

Donnerstag

PSALM 27, 7 - 14

HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; 
sei mir gnädig und erhöre mich!
    Mein Herz hält dir vor dein Wort: 
    „Ihr sollt mein Antlitz suchen.“
    Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir,
verstoße nicht im Zorn deinen Knecht!
    Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht 
    und tu die Hand nicht von mir ab, 
    Gott, mein Heil!
D
enn mein Vater und meine Mutter verlassen mich,
aber der HERR nimmt mich auf.
    HERR, weise mir deinen Weg 
    und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen.
    Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! 
Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf 
und tun mir Unrecht ohne Scheu.
    Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde 
    die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.
Harre des HERRN! '
Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!

JESAJA 26, 1 – 12

Zu der Zeit wird man dies Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, zum Schutze schafft er Mauern und Wehr. Tut auf die Tore, dass hineingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt! Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Darum verlasst euch auf den HERRN immerdar; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich. Er erniedrigt, die in der Höhe wohnen; die hohe Stadt wirft er nieder, ja, er stößt sie zur Erde, dass sie im Staube liegt. Mit Füßen wird sie zertreten, ja, mit den Füßen der Armen, mit den Tritten der Geringen. Des Gerechten Weg ist eben, den Steig des Gerechten machst du gerade. Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Wege deiner Gerichte; des Herzens Begehren steht nach deinem Namen und deinem Lobpreis. Von Herzen verlangt mich nach dir des Nachts, ja, mit meinem Geist suche ich dich am Morgen. Denn wenn deine Gerichte über die Erde gehen, so lernen die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit. Aber wenn dem Gottlosen Gnade widerfährt, so lernt er doch nicht Gerechtigkeit, sondern tut nur übel im Lande, wo das Recht gilt, und sieht des HERRN Herrlichkeit nicht. HERR, deine Hand ist erhoben, doch sie sehen es nicht. Aber sie sollen sehen den Eifer um dein Volk und zuschanden werden. Mit dem Feuer, mit dem du deine Feinde verzehrst, wirst du sie verzehren. Aber uns, HERR, wirst du Frieden schaffen; denn auch alles, was wir ausrichten, das hast du für uns getan.

LIED 19

O komm, o komm, du Morgenstern,
lass uns dich schauen, unsern Herrn.
Vertreib das Dunkel unsrer Nacht
durch deines klaren Lichtes Pracht.
Freut euch, freut euch, der Herr ist nah.
Freut euch und singt Halleluja. 

O komm, du Sohn aus Davids Stamm,
du Friedensbringer, Osterlamm.
Von Schuld und Knechtschaft mach uns frei
und von des Bösen Tyrannei.
Freut euch, freut euch, der Herr ist nah.
Freut euch und singt Halleluja.

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
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Fragen zum Brevier

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Mitherausgeber
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann