Sonnabend

PSALM 119, 113 - 120

Ich hasse die Wankelmütigen und liebe dein Gesetz. 
Du bist mein Schutz und mein Schild; ich hoffe auf dein Wort.
    Weichet von mir, ihr Übeltäter!
    Ich will mich halten an die Gebote meines Gottes.
Erhalte mich durch dein Wort, dass ich lebe,
und lass mich nicht zuschanden werden in meiner Hoffnung.
     Stärke mich, dass ich gerettet werde,
     so will ich stets Freude haben an deinen Geboten.
Du verwirfst alle, die von deinen Geboten abirren;
denn ihr Tun ist Lug und Trug.
     Du schaffst alle Gottlosen auf Erden weg 
     wie Schlacken, darum liebe ich deine Mahnungen.
Ich fürchte mich vor dir, dass mir die Haut schaudert,
und ich entsetze mich vor deinen Gerichten.


JESAJA 54, 1 - 4

Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht geboren hast! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger warst! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der Herr. Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest! Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen. Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; schäme dich nicht, denn du sollst nicht zum Spott werden, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken.

LIED 421

Verleih uns Frieden gnädiglich,
Herr Gott, zu unsern Zeiten.
Es ist doch ja kein anderer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du, unser Gott, alleine.

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann