Freitag

PSALM 19, 8 - 15

Das Gesetz des HERRN ist vollkommen 
und erquickt die Seele.
    Das Zeugnis des HERRN ist gewiss
    und macht die Unverständigen weise. 
Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz. 
Die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen.
    Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich.
    Die Rechte des HERRN sind Wahrheit, allesamt gerecht. 
Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, 
sie sind süßer als Honig und Honigseim.
    Auch lässt dein Knecht sich durch sie warnen;
    und wer sie hält, der hat großen Lohn. 
Wer kann merken, wie oft er fehlet? 
Verzeihe mir die verborgenen Sünden!
    Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen,
    dass sie nicht über mich herrschen; 
so werde ich ohne Tadel sein 
und rein bleiben von großer Missetat.
    Lass dir Wohlgefallen die Rede meines Mundes 
    und das Gespräch meines Herzens 
    vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser.

OFFENBARUNG 22, 8 - 3

Und ich, Johannes, bin es, der dies gehört und gesehen hat. Und als ich’s gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um anzubeten zu den Füßen des Engels, der mir dies gezeigt hatte. Und er spricht zu mir: Tu es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der Mitknecht deiner Brüder, der Propheten, und derer, die bewahren die Worte dieses Buches. Bete Gott an! Und er spricht zu mir: Versiegle nicht die Worte der Weissagung in diesem Buch; denn die Zeit ist nahe! Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig. Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 

LIED 525

Tod, Teufel, Höll, die Welt und Sünd 
mir können nicht mehr schaden; 
an dir, o Herr, ich Rettung find, 
ich tröst mich deiner Gnaden. 
Dein ein’ger Sohn aus Lieb und Huld 
für mich bezahlt hat alle Schuld.

Was wollt ich denn lang traurig sein, 
weil ich so wohl bestehe, 
bekleid’t mit Christi Unschuld rein
wie eine Braut hergehe?
Gehab dich wohl, du schnöde Welt, 
bei Gott zu leben mir gefällt.

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann