Montag

PSALM 42, 7 - 12

Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir,
darum gedenke ich an dich
aus dem Land am Jordan und Hermon, vom Berge Misar.
     Deine Fluten rauschen daher,
     und eine Tiefe ruft die andere;
     alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich. 
Am Tage sendet der HERR seine Güte, 
und des Nachts singe ich ihm 
und bete zu dem Gott meines Lebens.
     Ich sage zu Gott, meinem Fels:
     Warum hast du mich vergessen?
Warum muss ich so traurig gehen,
wenn mein Feind mich dränget? 
     Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, 
     wenn mich meine Feinde schmähen 
     und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?
Was betrübst du dich, meine Seele,
und bist so unruhig in mir?
     Harre auf Gott;
     denn ich werde ihm noch danken; 
     dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

 

1. KORINTHER 3, 9 - 17

Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber sehe zu, wie er darauf baut. Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts wird’s klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.

Lied 222

Im Frieden dein, o Herre mein,
lass ziehn mich meine Straßen.
Wie mir dein Mund gegeben kund,
schenkst Gnad du ohne Maßen,
hast mein Gesicht das sel'ge Licht
den Heiland schauen lassen.

O Herr, verleih, dass Lieb und Treu
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund
dein Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit’
an deinem Tisch wir finden.

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann