Mittwoch

PSALM 105,1 - 15

Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen;
verkündigt sein Tun unter den Völkern!
    Singet und spielet ihm,
    redet von allen seinen Wundern! 
Rühmet seinen heiligen Namen; 
es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!
    Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, 
    suchet sein Antlitz allezeit!
Gedenket seiner Wunderwerke, die er getan hat, 
seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes,
    du Geschlecht Abrahams, seines Knechts,
    ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten! 
Er ist der HERR, unser Gott, er richtet in aller Welt. 
Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, 
    an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter,
    an den Bund, den er geschlossen hat mit Abraham
    und an den Eid, den er Isaak geschworen hat.
Er stellte ihn auf für Jakob als Satzung 
und für Israel als ewigen Bund
    und sprach: „Dir will ich das Land Kanaan geben, 
    das Los eures Erbteils“,
als sie noch gering waren an Zahl 
nur wenige und Fremdlinge im Lande. 
    Und sie zogen von Volk zu Volk, 
    von einem Königreich zum andern. 
Er ließ keinen Menschen ihnen Schaden tun 
und wies Könige zurecht um ihretwillen: 
    „Tastet meine Gesalbten nicht an,
    und tut meinen Propheten kein Leid!“


LUKAS 7, 1 - 10

Nachdem Jesus seine Rede vor dem Volk vollendet hatte, ging er nach Kapernaum. Ein Hauptmann aber hatte einen Knecht, der ihm lieb und wert war; der lag todkrank. Als er aber von Jesus hörte, sandte er die Ältesten der Juden zu ihm und bat ihn, zu kommen und seinen Knecht gesund zu machen. Als sie aber zu Jesus kamen, baten sie ihn sehr und sprachen: Er ist es wert, dass du ihm die Bitte erfüllst; denn er hat unser Volk lieb, und die Synagoge hat er uns erbaut. Da ging Jesus mit ihnen. Als er aber nicht mehr fern von dem Haus war, sandte der Hauptmann Freunde zu ihm und ließ ihm sagen: Ach Herr, bemühe dich nicht; ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst; darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu dir zu kommen; sondern sprich ein Wort, so wird mein Knecht gesund. Denn auch ich bin ein Mensch, der Obrigkeit Untertan, und habe Soldaten unter mir; und wenn ich zu einem sage: Geh hin!, so geht er hin; und zu einem andern: Komm her!, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er’s. Als aber Jesus das hörte, wunderte er sich über ihn und wandte sich um und sprach zu dem Volk, das ihm nachfolgte: Ich sage euch: Solchen Glauben habe ich in Israel nicht gefunden.

Und als die Boten wieder nach Hause kamen, fanden sie den Knecht gesund.


LIED 329

Bis hierher hat mich Gott gebracht
durch seine große Güte, 
bis hierher hat er Tag und Nacht 
bewahrt Herz und Gemüte, 
bis hierher hat er mich geleit’, 
bis hierher hat er mich erfreut, 
bis hierher mir geholfen.

Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann