Montag

PSALM 22, 23 - 32

Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern,
ich will dich in der Gemeinde rühmen:
     Rühmet den HERRN, die ihr ihn fürchtet;
     ehret ihn, ihr alle vom Hause Jakob,
     und vor ihm scheuet euch ihr alle vom Hause Israel! 
Denn er hat nicht verachtet 
noch verschmäht das Elend des Armen
     und sein Antlitz vor ihm nicht verborgen;
     und als er zu ihm schrie, hörte er's. 
Dich will ich preisen in der großen Gemeinde, 
ich will mein Gelübde erfüllen vor denen, die ihn fürchten.
     Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden;
     und die nach dem HERRN fragen, werden ihn preisen;
     euer Herz soll ewiglich leben. 
Es werden gedenken und sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden 
und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden.
     Denn des HERRN ist das Reich,
     und er herrscht unter den Heiden.
Ihn allein werden anbeten alle, die in der Erde schlafen,
vor ihm werden die Knie beugen alle,
die zum Staube hinabfuhren
und ihr Leben nicht konnten erhalten.
     Er wird Nachkommen haben, die ihm dienen;
     vom Herrn wird man verkündigen Kind und Kindeskind. 
Sie werden kommen und seine Gerechtigkeit predigen dem Volk, 
das geboren wird. Denn er hat's getan.


MARKUS 1, 9 - 18

Und es begab sich zu der Zeit, dass Jesus aus Nazareth in Galiläa kam und ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.

Und alsbald trieb ihn der Geist in die Wüste; und er war in der Wüste vierzig Tage und wurde versucht von dem Satan und war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.

Nachdem aber Johannes gefangen gesetzt war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!

Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Sogleich verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.


LIED 202

Christ, unser Herr, zum Jordan kam
nach seines Vaters Willen,
von Sankt Johann die Taufe nahm,
sein Werk und Amt zu erfüllen.
Da wollt er stiften uns ein Bad,
zu waschen uns von Sünden,
ersäufen auch den bittern Tod
durch sein selbst Blut und Wunden,
es galt ein neues Leben.

 

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Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann