Montag

PSALM 51, 3 - 11

Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte,
und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.
     Wasche mich rein von meiner Missetat,
     und reinige mich von meiner Sünde; 
denn ich erkenne meine Missetat, 
und meine Sünde ist immer vor mir.
     An dir allein habe ich gesündigt
     und übel vor dir getan, 
auf dass du recht behaltest in deinen Worten 
und rein dastehst, wenn du richtest.
     Siehe, ich bin als Sünder geboren,
     und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. 
Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, 
und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.
     Entsündige mich mit Ysop,
     dass ich rein werde; wasche mich,
     dass ich schneeweiß werde. 
Lass mich hören Freude und Wonne, 
dass die Gebeine fröhlich werden, 
die du zerschlagen hast.
     Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, 
     und tilge alle meine Missetat.


1. KORINTHER 9, 16 - 23

Denn dass ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht rühmen; denn ich muss es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! Täte ich’s aus eigenem Willen, so erhielte ich Lohn. Tue ich’s aber nicht aus eigenem Willen, so ist mir doch das Amt anvertraut. Was ist denn nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium predige ohne Entgelt und von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache. Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden - obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

LIED 145

Gott hat dir Christus, seinen Sohn,
die Wahrheit und das Leben,
sein liebes Evangelium
aus lauter Gnad gegeben;
denn Christus ist allein der Mann,
der für der Welt Sünd g’nug getan,
kein Werk hilft sonst daneben.

Für solche Gnad und Güte groß
sollst du dem Herren danken,
nicht laufen aus seim Gnadenschoß,
von seinem Wort nicht wanken,
dich halten, wie sein Wort dich lehrt,
dadurch wird Gottes Reich gemehrt,
geholfen auch den Kranken.

Nach oben

Die Lesung des Breviers

kann zu einer Andacht ausgestaltet werden.
Diese Ordnung kann Ihnen dabei hilfreich sein.


Fragen zum Brevier beantwortet gerne Mitherausgeber

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann