Amelungsborner Brevier des Tages

Dienstag

PSALM 51, 12 – 21 

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, 
und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
         Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, 
         und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir.
Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, 
und mit einem willigen Geist rüste mich aus.
         Ich will die Übertreter deine Wege lehren,
         dass sich die Sünder zu dir bekehren.
Errette mich von Blutschuld, Gott, 
der du mein Gott und Heiland bist, 
dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme.
         Herr, tue meine Lippen auf, 
         dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.
Denn Schlachtopfer willst du nicht,
ich wollte sie dir sonst geben, 
und Brandopfer gefallen dir nicht.
         Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, 
         ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, 
baue die Mauern zu Jerusalem.
         Dann werden dir gefallen rechte Opfer, 
         Brandopfer und Ganzopfer;
         dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.

JESAJA 45, 1 – 8

So spricht der HERR zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff, dass ich Völker vor ihm unterwerfe und Königen das Schwert abgürte, damit vor ihm Türen geöffnet werden und Tore nicht verschlossen bleiben: Ich will vor dir hergehen und das Bergland eben machen, ich will die ehernen Türen zerschlagen und die eisernen Riegel zerbrechen und will dir heimliche Schätze geben und verborgene Kleinode, damit du erkennst, dass ich der HERR bin, der dich beim Namen ruft, der Gott Israels. Um Jakobs, meines Knechts, und um Israels, meines Auserwählten, willen rief ich dich bei deinem Namen und gab dir Ehrennamen, obgleich du mich nicht kanntest. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest, damit man erfahre in Ost und West, dass außer mir nichts ist. Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut. Träufelt, ihr Himmel, von oben, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die Erde tue sich auf und bringe Heil, und Gerechtigkeit wachse mit auf! Ich, der HERR, habe es geschaffen.

LIED 41

Jauchzet, ihr Himmel,
frohlocket, ihr Engel, in Chören,
singet dem Herren,
dem Heiland der Menschen, zu Ehren!
Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah
Zu den Verlornen sich kehren. 

König der Ehren,
aus Liebe geworden zum Kinde,
dem ich auch wieder mein Herze
in Liebe verbinde:
du sollst es sein,
den ich erwähle allein;
ewig entsag ich der Sünde.

 

 

 

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Mitherausgeber
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailBerthold Ostermann